Die Lenau-Grundschule ist eine gebundene Ganztagsgrundschule
in der
Nostitzstraße 60
in 10961 Berlin-Kreuzberg
Tel: 030-818588-11 (Sekretariat)
Email: sekretariat@lenau.schule.berlin.de
FÖRMIG
Das Programm FÖRMIG (FÖRderung von Kindern und Jugendlichen mit MIGrationshintergrund, www.blk-foermig.uni-hamburg.de) konzentriert sich auf die sprachliche Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Es werden innovative Ansätze entwickelt, erprobt und überprüft, die sich für die Förderung der sprachlichen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen, die in zwei oder mehr Sprachen leben, möglichst optimal eignen. Anregungen für diese Entwicklungen werden aus Ländern gewonnen, die heute schon bessere Erfolge bei der Förderung von zugewanderten Kindern und Jugendlichen erzielen als Deutschland.

Das Berliner Landesprogramm (www.foermig-berlin.de) greift unter dem Titel: "Sprachförderung als gemeinsame Aufgabe von Kita, Schule, Eltern und außerschulischen Partnern" den FörMig-Leitgedanken einer durchgängigen Sprachförderung auf.

Sprache soll einerseits kontinuierlich und aufeinander aufbauend von der Kita über die Grundschule und weiterführende Schule bis zur Berufsausbildung gefördert, Brüche an den Schnittstellen zwischen den Einrichtungen sollen vermieden werden
Andrerseits betrachten wir die Sprachförderung als Aufgabe des Unterrichts in allen Fächern bzw. Unterrichtsbereichen; Möglichkeiten, die unterrichtliche Sprachförderung mit außerunterrichtlichen Angeboten in Kooperation mit Eltern und außerschulischen Partnern zu verbinden, sollen genutzt und ausgeweitet werden.

Die Lenau-Schule beteiligt sich am Projekt A des Berliner Landesprogramms: Kooperation zwischen Schule, Eltern und Einrichtungen im Stadtteil

Ziel des Projekts A ist es, neue Formen der Zusammenarbeit mit (Migranten-)eltern zu entwickeln, um ihre aktive Teilnahme am Schulleben zu stärken und damit bessere Bedingungen für die Sprach- und Lernentwicklung ihrer Kinder zu erreichen.

Der Schwerpunkt der Lenau-Schule besteht darin,

die Eltern bei der Lernförderung ihrer Kinder zu unterstützen, zum Beispiel durch die Beteiligung der Eltern daran, ihren Kindern am Schulanfang Wege zur Schriftkultur zu bahnen - So werden gemeinsame (Bilder-)Buch-Veranstaltungen mit Eltern und Kindern durchgeführt:

  • Das Müttercafé mit Bilderbuchkino macht Eltern deutlich, wie vergnüglich und sprachförderlich das gemeinsame Betrachten von Bilderbüchern ist.
  • "Familienlesekoffer", bestückt mit anregenden Büchern und anderen Medien für Leseanfänger, wandern reihum durch die Familien, und gewähren auch solchen Kindern einen Zugang zu Büchern, in deren Familien wenige oder keine Bücher vorhanden sind.