Die Lenau-Grundschule ist eine gebundene Ganztagsgrundschule
in der
Nostitzstraße 60
in 10961 Berlin-Kreuzberg
Tel: 030-818588-11 (Sekretariat)
Email: info@lenau.net
Anfahrts/Wegbeschreibung
Schulchronik
Nikolaus Lenau
Namensgeber Nikolaus Lenau Unsere Schule ist benannt nach dem Dichter Nikolaus Lenau. Er hieß eigentlich Nikolaus Niembsch, Edler zu Strehlenau. Lenau war ein Deckname, den er später annahm, um politischer Verfolgung zu entgehen. Er wurde 1802 in Csatad in Österreich-Ungarn geboren. Die Familie führte ein unstetes und ärmliches Leben. Der Vater starb früh, und die Großeltern mußten einspringen, damit der Junge studieren konnte. Nach dem Tode der Mutter und der Großeltern ließ er seine ersten Gedichte drucken und wurde schnell berühmt. Er trat entschieden für die Freiheit des Gewissens, der politischen Meinung und des Glaubens ein. Damit geriet er in einen gefährlichen Gegensatz zur herrschenden Regierung, die die Grundrechte der Menschen streng einschränkte und jeden mit Gefängnis bedrohte, der gegen sie aufzutreten wagte. Deshalb nahm der Dichter den Namen Lenau an, ließ auch seine Gedichte nicht in seiner österreichischen Heimat, sondern in Stuttgart drucken. 1832 fuhr er mit einer Auswanderergruppe nach Amerika. Dort erlebte er Heimweh und arge Enttäuschung, weil er das harte Erwerbsstreben, das Abbrennen ganzer Wälder und den gnadenlosen Vernichtungskampf gegen die Indianer verabscheute. Er kehrte 1834 wieder zurück. Unter großen Schwierigkeiten ließ er weiterhin seine bedeutenden Dichtungen drucken. Er wurde oft von der Polizei verhört, mußte viel Angst ausstehen und reiste ständig zwischen Österreich und Deutschland hin und her. Das viele Reisen mit der Postkutsche, verbunden mit Strapazen und einem unsteten Leben, griff seine Gesundheit an. Er erkrankte so schwer, daß auch sein Geist verwirrt wurde und er in eine Anstalt eingewiesen werden mußte. Als 1848 in Wien die Revolution ausbrach und das Volk das Joch der verhassten Regierung abschüttelte, dämmerte er hinter Anstaltsmauern seinem Tode entgegen. Er starb 1850 in geistiger Umnachtung, ohne etwas vom Sieg seiner Ideen erfasst zu haben. Der Grundtton seiner Dichtung entspricht seinem tragischen Lebensverlauf. Seine Gedichte sind meist erfüllt von tiefem Ernst, oft auch von großer Traurigkeit.

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Das alte Schulhaus (bis 1981)
Das alte Schulgebäude befindet sich in der Baruther Str. 20 und war bis 1981 Heimat der Lenau-Schule.
Das neue Schulhaus (seit 1981)
Im Sommer 1981 wurde das neue Schulgebäude in der Nostitzstraße eingeweiht und der Ganztagsschulbetrieb aufgenommen.
Grundsteinlegung für das neue Schulgebäudes im Jahre 1978 Richtfest für das neue Schulgebäude Das neue Schulhaus - Frontansicht Das neue Schulhaus - Rückansicht
Schafe an der Lenau-Schule (1982-2007)
Seit 1982 gab es an der Lenau-Schule Schafe. Unser damaliger Schulleiter, Otto Höhne, wollte an der Lenau-Schule Schafe haben. Die ersten Schafe waren Heidschnucken mit Hörnern. Es gab viele Kinder, die Freude an unseren Schafen hatten. Sie besuchten sie oft, streichelten sie und kannten ihre Namen. Die Idee, an der Lenau-Schule Schafe zu halten, kam uns, weil das Schaf ein friedliches, freundliches Tier ist. Es ist Sinnbild für Weichheit und Wärme. Wir dachten auch daran, weil an der Lenau-Schule schon immer viele türkische Kinder waren. Früher kamen viele türkische Kinder aus Dörfern, wo man Schafe hielt. Die Schafe an der Lenau-Schule waren für türkische Kinder etwas, das sie an ihre Heimat erinnerte. Im Wahlpflichtunterricht halfen Kinder beim Füttern der Tiere und beim Ausmisten des Stalls.
25 Jahre Ganztagsgrundschule (2006)
2006 feierte die Lenau-Schule mit einer Festwoche das Jubiläum "25 Jahre Ganztagsschule".
Wir feiern 25 Jahre Ganztagsschule
Flyer 25 Jahre Lenau-Schule